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Ramona Czygan aus Greifswald erhält das Stipendium 2012

Zur persönlichen Vorstellung mit Original-Werken wurden am 17. April die 3 Künstlerinnen eingeladen, die sich in der Vorauswahl durchgesetzt hatten.

Die 3 verstehen sich prächtig....

Alle 3 Bewerberinnen zeigten absolut hochwertige Werke, daher fiel den Mitgliedern der Werkstatt Altena die Entscheidung sehr schwer. Gern hätten sie Jeder die Möglichkeit gegeben, die Fähigkeiten im Rahmen des Stipendiums zu erweitern und zu festigen.

Julia Ludwig mit Radierungen und Gemälden

Yala Juchmann mit interessanter Fototechnik

Die Jury überzeugte jedoch Ramona Czygan aus Greifswald mit analoger Fotografie mit z.T. Lochkamera, alten Rollfilm- und Sofortbildkameras.

Ihre Schwerpunkte sind Landschaftsfotos und Wiedergabe mit historischen Verfahren, aber auch moderner Printtechnik; Polaroid-Fotos mit geheimnisvollen Landschaften, großformatigen Bildern, die in der Cyanografie-Technik hergestellt wurden und nach Fotos gemalten Bildern.

Frau Czygan absolvierte ihr Diplom im vergangenen Jahr an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und wird im Juni ihr 6-monatiges Stipendium in Altena beginnen.

Für die Altenaer und natürlich überregional Interessierte werden ihre Werke im November/Dezember 2012 in der Altenaer Stadtgalerie zu sehen sein.

Geplant ist aber auch ein „Tag des offenen Ateliers“ und ggf. kleinere Ausstellungen in Altena.

 

Die Technik:

Cyanotypien oder Cyanographien

Die Cyanotypie, auch als Blaudruck bekannt, ist ein altes fotografisches Edeldruckverfahren mit typisch cyanblauen Farbtönen. Es werden zwei Chemikalien mit Wasser gemischt, mit dem Pinsel auf saugfähiges Papier aufgetragen, getrocknet, dann eine "Schwarz-weiß-Negativ-Folie" des künftigen Bildes aufgelegt und an der Sonne oder mit UV-Licht „entwickelt“. Dann wird gewässert, um die Chemie im Entwicklungsprozess zu unterbrechen und den typisch blauen Ton zu erzeugen. Nach erneutem Trocknen ist das Werk fertig, jedes Bild ist ein Unikat.

Hier gibts einen ausführlicher Zeitungsbericht 

mit freundlicher Genehmigung des Autors

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Der Kunstförderverein „Werkstatt Altena“ hat auch in diesem Jahr wieder ein Stipendium ausgeschrieben. Hierbei wurden Kunsthochschulen und Berufsverbände bildender Künstler im deutschsprachigen Raum angeschrieben, die die Stipendiums-Ausschreibung weiter veröffentlichten.

Als Bewerbungs-Bedingung stellt die Werkstatt Altena ein abgeschlossenes Hochschul-Studium voraus, wobei der Abschluß nicht länger als 2 Jahre zurückliegen darf.

Entsprechend groß war die Resonanz, trafen bis zum Einsendeschluß 28.02.2012 insgesamt 60 Bewerbungen ein, von denen 56 Bewerbungen den Ausschreibungsbestimmungen entsprachen.

Am Dienstagabend fiel eine Vorentscheidung, der Vorstand und Beirat der Werkstatt Altena sichteten im Saal der Burg Holtzbrinck die Unterlagen und vergaben Punkte für die Bewerber.

Die 3 Bewerber, die die meisten Punkte sammeln konnten, werden zu einer persönlichen Vorstellung am 17. April 2012 nach Altena eingeladen, wo sie eine Auswahl ihrer Werke im Original präsentieren und Fragen der Werkstatt-Jury beantworten werden.

Durch eine monatliche finanzielle Förderung, kostenfreies Wohnen und Arbeitsräume hat der ausgewählte Stipendiat dann 6 Monate die Möglichkeit, sich künstlerisch weiter zu entwickeln und frei von finanziellen Zwangslagen zu arbeiten. Als Abschluß des Stipendiums-Zeitraums werden die Arbeiten in einer Einzel-Ausstellung in der Stadtgalerie Altena präsentiert.

Ausgewählt wurden:

Yala Juchmann aus Berlin, geb 1984 in Hagen/Westf., Abschluß 2011 an der Universität der Künste, Berlin.

Ihre Schwerpunkte sind: Analoge Fotografie als ursprüngliches Medium zur Wiedergabe teilweise abstrakter Elemente.  

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Julia Ludwig aus Berlin, geb. 1982 in Leipzig, Abschluß 2011 an der Kunsthochschule Halle.

Ihre Schwerpunkte sind: Kaltnadel-Radierungen und (teilweise großformatige) Malerei, hierbei verwendet Öl auf Leinwand, aber auch Edding-Stifte bzw. Acryl auf Papier.

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Ramona Czygan aus Greifswald, geb. 1983 Bernau bei Berlin, Abschluß 2011 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Ihre Schwerpunkte sind: analoge Fotografie mit z.T. Lochkamera, Schwerpunkt Landschaften und Wiedergabe mit historischen Verfahren, aber auch moderner Printtechnik.

 

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Auf dem Foto präsentieren ein Teil der Jury-Mitglieder(vlnr):

Ulrich Hins – Arbeiten von Ramona Czygan

Dorothee Ossenberg-Engels – Arbeiten von Julia Ludwig

Ingeborg Becker – Arbeiten von Yala Juchmann

 

 

 

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Stipendium der Anastasiya Nesterova 

Nach etlichen Monaten intensiver Arbeit hat unsere Stipendiatin Anastasiya Nesterova viele neue Werke geschaffen. In ihrer Ausstellung in der Stadtgalerie Altena waren diese und auch ältere Produktionen ihrer Druckgraphiken im November / Dezember 2011 zu sehen.

 

Weitere Bilder der Vernissage gibt es hier.

Die gebürtige Ukrainerin, die in Münster wohnt und studiert hat, hat mit akribischer Sorgfalt und viel Fleiß und Energie im Kutscherhäuschen viele Eindrücke aus dem Sauerland und Altena in ihre Werke einfließen lassen.

Auf Holzplatte gezeichnet und mit dem Messer herausgeschnitzt entstand eine Druckvorlage...

... die eingefärbt und mit einer Druckerpresse...

... auf Papier übertragen wurde.

Nach dem Trocknen erfolgte für jede Farbe der gleiche Vorgang, bis das Bild fertig war.

Auch das Motiv der Einladungskarte entstand so.

Sie entwickelte ein Banner mit dem Werkstatt-Logo, welches wir rechtzeitig zur AlWeWo zum "Tag des offenen Ateliers" am Kutscherhäuschen aufhängen konnten.